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30. Oktober 2014 | Finanzen - Börse

Der aktuelle Ölmarkt

Die US-Rohölproduktion befindet sich auf dem höchsten Niveau seit 29 Jahren, was die US-Rohölvorräte stark ansteigen ließ und dem Ölpreis zusetzt.

Laut der Internationalen Energieagentur IEA soll in 2015 die Rohöl-Nachfrage um 1,1 Millionen Barrel pro Tag steigen. Soweit die gute Nachricht für den langfristigen Ölpreis. Doch kurzfristig sieht das Bild etwas getrübter aus. Denn in den USA kam es zu einem Lageraufbau an Rohöl. Eine geringere Rohölverarbeitung war schuld. Dagegen oder besser deswegen fielen die US-Benzinlagervorräte auf das niedrigste Niveau seit etwa zwei Jahren. Zu dieser Jahreszeit ist dies zwar unproblematisch, da die Ferienfahrtsaison in Amerika vorbei ist. Doch längerfristig ist hier mit Nachholeffekten zu rechnen, was den Rohöllagerabbau forcieren sollte.

Aktuell sieht es so aus, dass die OPEC im September pro Tag 30,7 Millionen Barrel produzierte. Sollte sich dies in 2015 fortsetzen, dann wären dies täglich 1,4 Millionen Barrel Rohöl zu viel. Nur eine Produktionskürzung kann diesem Dilemma entgegenwirken. Sonst dürfte der Ölpreis weiter fallen. Denn in den USA steigt zudem die Schieferölproduktion weiter. Und die schwächer als erhoffte Konjunktur in Europa und China ist dem Ölpreis auch nicht förderlich.

Doch gibt es auch Lichtblicke am Horizont. Zwar ist bei der OPEC noch keine Kürzung der Fördermengen erkennbar, doch wird dies für die nächste Zeit erwartet. Und aktuelle Daten aus China sind positiv: Im September stieg Chinas Ölnachfrage um 6,2 Prozent gegenüber August auf 10,3 Millionen Barrel pro Tag.

Warum werden die Ölpreise nach unten gedrückt? Ist der Ölkrieg entbrannt? Oder setzt sich nur der Markt schlussendlich durch? Fest steht, die Weltkonjunktur wird noch lange mit Öl befeuert. In diesem Umfeld sollten sich Produzenten wie Avanti Energy gut entwickeln.

Das Barrel Brent Öl war seit vielen Monaten nicht mehr so günstig wie heute. Für viele Produzenten bedeutet dies tiefe Einschnitte in ihren Gewinnausweisen. Und auch viele Politiker der Produzenten-Länder sehen mit gerunzelter Stirn auf den fast täglichen Abstieg des schwarzen flüssigen Goldes. Dabei haben einige dieser Produzenten selbst den Schlüssel für höhere Ölpreise in der Hand. Allen voran steht Saudi-Arabien. Würden die Saudis ihre Produktion kürzen, käme es wohl unweigerlich zu einem neuen Aufwärtstrend.

Doch dagegen scheinen internationale geopolitische Abwägungen zu stehen. Es gibt Gerüchte, dass sich Saudi-Arabien unter dem politischen Druck der USA zu der hohen Fördermenge entschlossen hat. Damit soll nach dem Willen der USA der Ölpreis nach unten gedrückt werden. Der Grund ist die Schwächung Russlands. Solch ein Plan ging bereits in den 1990er Jahren auf. Damals kam die einstige Sowjetunion in finanzielle Probleme als der Ölpreis zu lange tief lag. Heute wetten die Amerikaner wohl auf die Ölkarte gegen Russlands neuen Zaren Wladimir Putin. Ein netter Nebeneffekt wäre zudem, dass auch der Iran geschwächt würde, der ebenfalls auf die Öleinnahmen angewiesen ist.

Doch es gibt auch Gerüchte, dass Saudi-Arabien einen Alleingang geht und die Machthaber internem politischen Druck Tribut zollen. Sie wollen den Ölpreis niedrig halten, damit die neue Öl-Großmacht USA die Schieferöl-Produktion nicht weiter ausbaut. Dort dürfte unter einem Ölpreis von 80 Dollar je Barrel das Erschließen neuer Quellen im Durchschnitt unrentabel sein.

Auf jeden Fall ist beides ein gewagtes Spiel, insbesondere im Hinblick auf die Problematik des erstarkten IS-Terrorismus. Denn viele Ölländer sind auf hohe Ölpreise angewiesen, um ihre Staatsbudgets auf heutigem Niveau zu halten. Das ist insofern wichtig, da mit großen Teilen der Ausgaben versucht werden muss die Bevölkerung bei Laune zu halten. Ist dies nicht der Fall, dürften die Unterstützer des IS in diesen Ländern weiter heranwachsen. Derzeit dürften die Staatsbudgets in Bahrain mit 136 Dollar, Nigeria (126 Dollar), Iran (122 Dollar),Oman (101 Dollar) und Saudi-Arabien (99 Dollar) die höchsten Ölpreise für eine Ausgeglichenheit zu brauchen. Auch Russland mit 100 Dollar und insbesondere Venezuela mit 162 Dollar hängen beim heutigen Ölpreis in der Luft.

Insgesamt deutet dies darauf hin, dass der politische Druck in der OPEC für einen höheren Ölpreis immer größer werden dürfte. Und von einem höheren Ölpreis werden dann die Produzenten des Energieträgers profitieren. Dazu zählt unter anderen Avanti Energy (ISIN: CA0534981018). Internationale Öl- und Gas Profis dieses Junior-Ölproduzenten reaktivieren Ölquellen im Südosten der USA sowie in Brasilien und Kolumbien.

Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte


Dieser Bericht wurde von Frau Ingrid Heinritzi geschrieben und uns zur Verfügung gestellt.
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